OPUS

OPUS - Software für Hochschulschriftenserver und institutionelle Repositorien

OPUS ist eine Open Source-Software unter der GNU General Public License für den Betrieb von institutionellen Dokumentenservern bzw. Repositorien und dient als solche der Veröffentlichung, Erschließung, Administration, Recherche sowie Verbreitung elektronischer Publikationen. OPUS steht für Online Publikationsverbund Universität Stuttgart und wurde dort Ende der 90er Jahre vom Rechenzentrum und der Universitätsbibliothek entwickelt.

Mir über hundert Installationen ist OPUS vermutlich noch die in Deutschland am meisten eingesetzte Software auf diesem Feld. Ein Grund für diesen Erfolg liegt darin, dass OPUS einfach zu installieren und zu betreiben ist und dass es vergleichsweise einfach ist, OPUS zu erweitern und an lokale Anforderungen anzupassen.

Ein weiterer Grund dürfte sein, dass es Hostingangebote für OPUS-Anwendungen beim BSZ, dem KOBV sowie dem HBZ gibt, die sich an Einrichtungen wenden, die OPUS nicht selbst betreiben können oder wollen. Gut die Hälfte der über hundert OPUS-Installationen werden bei einem Bibliotheksverbund gehostet.

OPUS orientiert sich an den Anforderungen, die von der Open Access Bewegung an Repositorien gestellt werden, und ermöglicht es z.B. das DINI-Zertifikat zu erlangen. Über OAI-, XEpicur- und XMetaDissPlus-Schnittstellen fügt es sich in die Kataloge und sonstigen Nachweisinstrumente des Bibliothekswesens ein. Neuere Entwicklungen zielen auf die Integration von Forschungsdaten sowie die Verwendung in Forschungsumgebungen.

Aktuell wird OPUS in zwei Versionen, OPUS 3 und OPUS 4 angeboten. Beide Varianten werden aktiv weiterentwickelt - OPUS 3 von der Universitätsbibliothek Stuttgart und OPUS 4 beim Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) in Berlin.

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